Testimonials: Daniela & Chiara Fanconi | Maison Gassmann

Testimonials: Chiara und Daniela Fanconi

MAISON GASSMANN: Welches ist deine früheste Erinnerung an Maison Gassmann?

DANIELA FABIAN FANCONI: Vor sechzehn Jahren entdeckte ich im Schaufenster der Gassmann-Kinderboutique ein Wintermäntelchen aus Kunstpelz, ein winziger Duffle Coat, dessen Preis mein Budget bei weitem überstieg. Trotzdem, ich musste ihn für die damals zweijährige Chiara haben. Nun wartet er in einer Kartonschachtel, bis ihn vielleicht eines Tages wieder ein kleines Mädchen spazieren führt.

MG: Kannst du dich an dein erstes Stück von Maison Gassmann erinnern?

DFF: Und wie! Im Ausverkauf ergatterte ich mit fünfzig Prozent Rabatt einen schwarzen Ralph Lauren-Lammfell-Mantel, ich trage ihn noch immer.

MG: Wie würdest du deinen persönlichen Stil in drei Worten beschreiben?

DFF: Behaglich, hochwertig, unkompliziert.

MG: Wie hat sich dein Stil in den letzten Jahren verändert?

DFF: Ich kleide mich je länger je lässiger –  in den eigenen vier Wänden ehrlich gesagt sogar ein wenig nachlässiger. Inzwischen

fühle ich mich in knappsitzenden Fähnchen eingepfercht, ein leger aufgeknöpftes Herrenhemd macht eine erwachsene Frau doch ebenso verführerisch.

MG: Hat deine Karriere deinen persönlichen Stil beeinflusst? Oder umgekehrt?

DFF: Kaum. Auch während der zwölf Jahre als Journalistin beim Fashionmagazin Style habe ich noch immer nicht das Auge entwickelt, auf Anhieb das perfekte Teil für mich zu entdecken. Dafür bewundere ich Modeprofis unendlich.

MG: Ein Stück, das für Herbst/Winter 2018 auf deiner Wunschliste steht?

DFF: Der graue Hosenanzug von Giambattista Valli. Oder der Strickpullover von Etro. Aaah, nein, die schwarze Kaschmirjacke von Iris von Arnim. Oder…

Daniela Fabian Fanconi ist freischaffende Journalistin.

 

MAISON GASSMANN: Kannst du dich an dein erstes Stück von Maison Gassmann erinnern?

CHIARA FANCONI: Mein erstes Stück kaufte mir meine Mama, als

ich vielleicht zwei war. Später begleitete ich sie, Als ich aus der Kinderkleidung herausgewachsen war, begleitete ich sie einige Male zu Maison Gassmann, bis ich endlich auch in die Erwachsenen-kleidung passte. Dann kaufte ich mir eine blaue Sommerbluse von „the shirt“, die ich jetzt oft trage.

MG: Welches waren die Stilikonen deiner Kindheit? Wovon lässt du dich heute inspirieren?

CF: Da meine Mama bei einem Modemagazin arbeitete, fand ich immer, dass sie einen super Stil hatte und ich fragte sie oft nach Tipps. Jetzt ist es manchmal umgekehrt, sie fragt mich. Heute bin ich vor allem inspiriert, wenn ich einen tollen Look auf der Strasse sehe. Oder in Modemagazinen. Und auf Instagram natürlich.

MG: Welche Rolle spielt Mode in deinem Alltag?

CF: Ich bin sehr an Mode interessiert und möchte später auch unbedingt in der Modebranche arbeiten. Ich befürchte, dass meine Schulnoten wahrscheinlich etwas unter meinem Interesse für Mode litten. Während den Modewochen fand ich es viel interessanter, die Shows auf YouTube zu verfolgen, anstatt für den nächsten Mathetest zu büffeln.

Chiara Fanconi hat soeben das Gymnasium abgeschlossen.